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Am 12.11.2017 fand beim Budo Club Kamp – Lintfort das Kali-Turnier statt.

Die TG Neuss reiste mit 19 Teilnehmern an.

In der gemischten Altersklasse U10 erreichte Lucy Düren den dritten Platz. Maria Zimmermann, Larissa Baumbach und Nia Dimitrova erkämpften sich Silber. Charlotte Appelfeller und Levi Noel Hartenstein (auf seinem ersten Turnier) konnten sich die Goldmedaille sichern.

Weiter ging es in der U13. Lutz Lucius Düren verpasste in der vollsten Gewichtsklasse eine Platzierung auf dem Treppchen und kam auf Platz 5. Jan Winkler und Ceyda Mutluer erkämpften sich die Brozemedaille. Joel Kreuter und Josie Marie Schlechter erreichten den zweiten Platz und Florian Laurin Schmidt nahm die Goldmedaille in Empfang.

In der U15 starten zwei TGler. David Zimmermann musste sich im ersten Kampf geschlagen geben. Den zweiten Kampf konnte er mit einem Waza-Ari für sich entscheiden. Im dritten unterlag er. Dennoch reichte es am Ende für den zweiten Platz. Jeremias Jordans warf im ersten Kampf seinen Gegner mit O-Goshi für Ippon. Kampf zwei beendete er mit einem Uchi-Mata. Kampf drei konnte der Gegner für sich entscheiden. Somit die Silbermedaille für Ihn.

Die Teibers hatten in der U18 harte und schwere Nüsse zu knacken. In ihrer Gewichtsklasse waren Gegner Mangelware und so mussten sie in der zusammengelegten Gewichtsklasse gegen weitaus schwerere Gegner antreten. Diese Arbeit zogen sie jedoch souverän durch. Artur konnte den ersten Kampf mit einem Wurf und abschließendem Haltegriff für sich entscheiden, den zweiten Kampf schloss er mit O-Goshi für sich ab und im dritten Kampf fechtete er mit seinem Cousin Edgar ziemlich lange gleichauf, ehe er einen Waza-Ari ins Ziel retten konnte. Er wurde erster und erhielt die Goldmedaille. Silber ging an Edgar Teiber, der seine weiteren Kämpfe mit mühevoller technischer Arbeit für sich entscheiden konnte. Den letzten Kampf schloss er nach 5 Sekunden mit Seoi-Nage ab.

Chiara Gina Schmidt unterlag im ersten Kampf im Haltegriff, im zweiten Kampf konnte sie ihre Gegnerin mit Tani-O-Toshi kontern. Der dritte Kampf konnte wegen einer Verletzung der Gegnerin nicht stattfinden, so das Chiara eine verdiente Goldmedaille mit nach Hause nehmen konnte.

Bei den Senioren kämpften zum Abschluss eines schönen, ruhigen und entspannten Tages Lennart Tiebel und Alexander Päsler. Auch Lennart musste in einer höheren Gewichtsklasse antreten. Den ersten Kampf gewann er mit O-Goshi und einem schönen Soto-Maki-Komi, im zweiten unterlag er durch Uchi-Mata und im dritten konnte er einem angesetzten Hebel nicht mehr standhalten. Er erreichte Platz 3.

Alexander Päsler verlor den ersten Kampf und konnte den zweiten mit Soto-Maki-Komi gewinnen. Er erreichte Silber.

Zur Feier dieses sehr erfolgreichen Turniertages mit 18 Medaillen traf sich die TG dann noch beim ortsansässigen Burgerbrater, um bei frittierten Spezialitäten den Tag ausklingen zu lassen.

Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch zu diesen hervorragenden Ergebnissen. Trainer waren Boris und Lennart.

Bereits zum 9. Mal in Folge veranstaltete die Judoabteilung eine Hallowenparty für Judokas ab 7 Jahren.

Ab 15:45 Uhr kamen die ersten schaurig verkleideten Judoka zur Judohütte im Stadtwald, welche mittlerweile seit 10 Jahren unter unserer Obhut steht. Als dann alle 41 Teilnehmer versammelt waren, konnte es losgehen. Wir begannen mit einem Spiel, bei dem Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt waren. Eine etwas andere Version von Stop-Tanz. Im Anschluss durften die Fabelwesen und Monster sich bei Nils vorstellen und sich eine Geschichte zu ihren Kostümen ausdenken. Die Jury um Lennart und Nils entschied, dass die Vampire David und Larissa äußerst gute Geschichten und Kostüme hatten. Die beiden wurden Sieger und konnten jeweils eine tolle Prämie mit nach Hause nehmen. Auch das Tonnenfeuer hat wieder gute Arbeit geleistet und hielt uns, trotz Nieselregen, warm und trocken. Wobei es den Marshmallows wohl ein wenig heißer wurde. 

Zum Abschluss gab es eine kleine und frei erfundene Gruselgeschichte. Nun waren die drei Stunden wie um Flug vorbei und ab 19 Uhr wurden auch schon die ersten schwer erkennbaren Judoka wieder abgeholt.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und hoffen darauf, dass wir nächstes Jahr zusammen ein Jubiläum feiern können!

Am Freitag den 20. Oktober ging es für die Judoabteilung nach Blankenheim in das Örtchen Ahrhütte. Die Unterkunft konnte bis zu 52 Judoka beherbergen. Wir waren aber "nur" mit 38 vertreten. Die Hütte lag am Ende des Ortes und bot viel Platz für sowohl indoor als auch outdoor Aktivitäten.

Freitag Abend wurde Stop-Tanz mit Kennenlernspiel kombiniert. Viele neue Gesichter waren dabei. Nach 0 Uhr feierten wir dann zusammen Janas Geburtstag. Es wurde getanzt, Kuchen gegessen und viel gelacht.

Samstag ging früh aus den Federn und direkt ab in die Wanderklamotten! Wir besichtigten einen alten und stillgelegten Eisenbahntunnel nahe Mühlheim. Dort drehten wir ein Filmchen. Erschöpft kamen wir gegen 19 Uhr Zuhause an und hatten 24 Kilometer hinter uns gelassen. Als Ausklang des Abends galt das Grillen und eine kleine Runde Werwolf (von Düsterwald). Am späten Abend jedoch mussten die Judoka ihren Mut unter Beweis stellen. Wir veranstalteten einen kleinen Mutmarsch wo die Teilnehmer sich von Fackel zu Fackel bewegen mussten.

Sonntag ging es sportlich weiter mit einem Survivalparkour. Zudem wurden nach dem Frühstück die Stimmbänder trainiert, da wir am Abend das Stundenfeuer mit Gesang untermalt haben wollten. Außerdem konnten die Judoka ihr können im Lesen beweißen. So belegten Florian, Chiara und Joel die ersten drei Plätze bei dem Lesewettbewerb.

Am Montag morgen ging es hoch in die Lüfte. Wir besuchten den Natur-Hochseilgarten in Nettersheim. Vor Ort wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und mussten uns in diesen Gruppen mit Teambuilding Aufgaben beschäftigen. Der Hochseilgarten beruht auf gegenseitiges sichern und aufpassen während des Kletterns. Danach machten wir eine Schnitzel- ehm Schnipseljagd. Hierbei mussten die Judoka Fragen beantworten und Aufgaben erfüllen um so dem Schatz näherzukommen. Nach dem Abendessen mussten sich alle in Schale werfen, sonst käme man nicht in das Hauseigene Casino rein. Neben Roulette, Craps, Baccara, Black Jack, Red Dog und Poker gab es viele tolle Preise zu gewinnen. Wer sich verzockt hatte und keine Chips mehr hatte, konnte sich für einen extra Küchendienst wieder einkaufen.

Dienstag wurde Jugger gespielt. Hierbei mussten sich die Teams gegenseitig mit gepolsterten Pompfen unterhalb der Hüfte abschlagen um so dem Läufer den weg freizukämpfen. Dieser musste den Ball in den gegnerischen Kasten legen um einen Punkt für sein Team zu erreichen. Nach vielen spannenden, schweißtreibenden Begegnungen und Kämpfen mussten in der Unterkunft mehrere Mordfälle aufgeklärt werden. Jugendbetreuer und Betreuer verteilten sich im ganzen Haus und hielten Rätsel parat die unbedingt gelöst werden mussten. Die mittlerweile zur Tradition gewordene Meditation von Nils darf vor dem O-Marsch nicht fehlen. Beide O-Marsch Teams mussten die ähnlichen Strecken (8 km Luftlinie und ca. 12 km Strecke) absolvieren. Das Team um Edgar, Jeremias und David gewann mit gerade einmal 4 Minuten Vorsprung. Das zweite Team um Artur, Alexander und Jonas schlug sich gut konnte aber dennoch nicht den besten und schnellsten weg nach Hause bestreiten.

Am Mittwoch konnten sich dann alle wieder beruhigen. Wir fuhren in die Eifel-Therme Zikkurat mit großer und schöner Saunalandschaft. Auch der Schwimmbereich mit Rutsche, Whirlpool und Sprungtürmen konnte für viel Freude und Entspannung sorgen. Am Abend gab es noch einen Film für die Ü16 während sich die jüngeren bereits in ihre Betten verkrochen hatten.

Donnerstag ging es wie gewohnt sportlich weiter. Rein in die Wanderklamotten; hieß es erneut. Wir wanderten nach Blankenheim um dort eine Führung rund um den Tiergartentunnel, der dazugehörigen Quelle und der Blankenheimer Burg zu genießen. Zuhause angekommen zählten wir 16 Kilometer. Danach spielte HaPe mit allen Judoka die traditionellen Yogyspiele. Hierbei mussten neue aber auch alteingesessene dran glauben. Nachts ging es sportlich weiter. Wir spielten Brennball at night. Das Feld wurde mit Fackeln abgesteckt und der Ball wurde mit Knicklichtern verziert.

Am Freitag fuhren wir zu einer Sommerrodelbahn in Mechernich. Hier konnten alle mehrmals die Rodelbahn runterhuschen und dabei Spaß haben. Außerdem spielten wir ein Stadspiel, eher Dorfspiel, im Ort Dollendorf. Die kleinen Teams mussten zu jedem Buchstaben im Alphabet einen Gegenstand erfragen oder finden. Die Jury um HaPe und Lukas entschied dann je nach Wert und Zustand der erbeuteten Gegenstände. Vor dem beliebten Buffet gab es den Fahrtenfilm von der Judofahrt im Ostern 2017 nach Finnentrop auf die Ohren und Augen. Das Buffet wurde von Lara und Jonas eröffnet. Wie immer war für jeden Geschmack etwas dabei. Nach dem Essen ging es dann in den umfunktionierten Aufenthaltsraum. Dort wurde bis spät in die Nacht zu lauter Musik getanzt und gesungen.

Samstag wurde Hand in Hand zusammen aufgeräumt. Um 12 Uhr musste alles sauber sein. Man munkelt, dass es nachher sauberer als vorher war. So konnten wir gegen kurz nach 12 abfahren, mussten aber mehrere Pinkel Pausen einbauen. Um 14:30 Uhr kamen wir dann am Parkplatz Südpark an wo dann auch offiziell die Judofahrt Herbst 2017 nach Ahrhütte endete.

Die Fahrtenmacher, Betreuer und Jugendbetreuer bedanken sich für eine gelungene und schöne Judofahrt und hoffen auf positives Feedback! Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr und hoffen auf viele weitere und neue Teilnehmer!

Vom 23.-26.10.2017 fand in der Sportschule Hennef die Trainerassistentenausbildung des NWJV statt.

Unsere Vize-Nordrheinmeisterin Anika Baumbach wurde von Ihren Trainern aufgrund ihrer guten Leistungen und der schönen und ruhigen Vorführungen beim „Trainerwechsel“ Anfang des Jahres ebenfalls zu diesem Lehrgang angemeldet.

Es gab 30 Lerneinheiten, davon zwei Theorieteile, der Rest war Praxistraining. Jeweils von 9.30-21.00 Uhr übten die 61 Teilnehmer mit ihren 3 Referenten die Grundlagen der Unterrichtsplanung, Prinzipien des Judo und die Judowerte. Dazu kamen Erweiterungen des Trainingsangebotes wie die Judosafari, Penthalon und das Sportabzeichen. Des Weiteren standen Uchi-Komi-Formen, Zweikampf-Formen, Wurfprinzipien, halten und befreien und die Erarbeitung und Vorstellung von Stundenbeispielen in Gruppenarbeit auf dem Programm.

Natürlich kamen auch turnerische Elemente nicht zu kurz: Handstände und im Handstand laufen, Rückwärtsrolle in den Handstand, Rad und Radwenden sowie Turnerrollen, um nur einige zu nennen.

Am letzten Tag wurden die jungen „Trainer“ dann schon auf den nächsten Schritt vorbereitet: Die Anforderungen für die Trainer – C Ausbildung.

Zusammengefasst waren es für Anika nach eigenen Worten 4 anstrengende, spannende, lehrreiche und lustige Tage bei gutem Essen. Die anderen Judoka waren alle sehr hilfsbereit und nett, die Referenten motivierten, lobten, verbesserten und vermittelten auch schwierige Lerninhalte sehr gut. Alle Judoka und Trainer lebten die Judowerte auch außerhalb des Dojo, so dass sich Anikas Bedenken, sich alleine als eine der jüngsten Teilnehmer auf den Weg nach Hennef zu machen, schnell als unnötig erwiesen.

So konnten sie und die anderen Judoka am letzten Tag dann auch ihre Trainerassistentenlizenz in Empfang nehmen. Ihre Trainer Boris und Lennart sind sehr stolz, das Anika nun das bislang männlich dominierte Trainerassistententeam um Artur, Edgar und Jeremias erweitern wird.

Am 7.10.2017 fanden in Bonn die Nordrhein-Einzelmeisterschaften der U13 statt. Florian Schmidt, Anika Baumbach, Pia Lebeda und Joel Kreuter hatten sich im Bezirk für dieses Ereignis qualifiziert.

Den Anfang machte Florian Schmidt. In seiner Gewichtsklasse -31 Kilogramm konnte er leider nicht bleiben, da er 300 Gramm zuviel auf die Waage brachte. Somit musste er -34 Kilogramm starten. Zwar konnte er zunächst gut mit seinen Gegnern mithalten, verlor jedoch den ersten Kampf durch Ippon und den zweiten durch Waza-Ari. Platz 9 für ihn.

Danach startete Joel Kreuter in der Gewichtsklasse -43 KG. Joel war durch die lange Wartezeit etwas die Müdigkeit in den Kampf gestiegen. Im ersten Kampf wurde er für Waza-Ari geworfen und konnte sich aus dem anschließenden Haltegriff nicht mehr befreien. Auch sein zweiter Kampf endete im Haltegriff. Er erreichte damit den 7. Platz.

Pia Lebeda unterlag im ersten Kampf mit 3 Waza-Aris. Den zweiten Kampf konnte Sie zunächst anführen und sehr gute Ansätze auf der linken Seite zeigen. Auch hier endete dann aber der Kampf nach einem Wurf der Gegnerin für Waza-Ari in einem Haltegriff, aus dem sie sich nicht mehr befreien konnte. Sie kam wie Florian auf den 9. Platz.

Anika Baumbach kämpfte in der gleichen Gewichtsklasse wie Pia. Im ersten Kampf konnte sie mit einem Ko-Soto-Gake für Waza-Ari punkten und den Sieg im Haltegriff abschließen. Im zweiten Kampf gab es einen O-Goshi links mit Abschluss im Kesa-Gatame nach 1:03 Minuten. Im Finale konnte sich Anika dann allerdings gegen Ihre Gegnerin nicht durchsetzen und musste trotz guter Ideen und schöner Ansätze zwei Waza-Aris gegen sich verbuchen. Somit wurde unsere Anika Vize-Nordrhein-Einzelmeisterin und brachte eine verdiente Silbermedaille mit nach Hause.

Bis zu dieser hohen Ebene gekommen zu sein, ist bereits eine großartige Leistung aller Kämpferinnen und Kämpfer gewesen. Anikas Silbermedaille ist das Sahnehäubchen auf einem spannenden Tag und dem Ende dieser Meisterschaftsphase.

Herzlichen Glückwunsch von den Trainern Boris und Lennart sowie vom ganzen TG-Neuss-Judo-Team!

Nach der feierlichen Eröffnung der Special Olympics NRW Judo startete Thomas Peschkes in der Wettkampfklasse 3 seinen ersten Kampf, den er mit einem Haltegriff (Kesa – Gatame) mit der höchsten Wertung Ippon gewann. Auch den weiteren Kampf beendete er mit einem Sieg, so dass sich Thomas am Ende seiner Gewichtsklasse über eine Goldmedaille freuen konnte. 
 
Tim Hausweiler startete seine Kämpfe in der Wettkampfklasse 1. Für ihn enttäuschend, aber fair seinen Gegnern gegenüber erkämpfte er eine Bronzemedaille. 
 
Herzlichen Glückwunsch und weiterhin Freude an unserem Sport.  

Am 30.09.17 fand der Kyu-Cup in Leverkusen statt. Hier wurde nach Regeln der U15 gekämpft (3 min. Kampfzeit inkl. Golden Score; Hebeln erlaubt; Kontern erlaubt). Die TG Neuss war mit 4 Kämpfern und einem Coach vertreten.

In der offenen Gewichtsklasse +60kg trat Alexander Bruland an. Seine beiden Gegner waren ihm in Größe und Gewicht überlegen. Alexander konnte sich lange halten, musste aber dann den ersten Kampf im Haltegriff abgeben. Den zweiten Kampf verlor er durch eine Kontertechnik. Leider musste er sich in dieser Gewichtsklasse mit einem 5. Platz zufrieden geben.

Bis 44kg traten Pia Lebeda und unsere Berzirksmeisterin Anika Baumbach an.
Anika war anfangs unkonzentriert und musste so ihre ersten beiden Kämpfe an die Gegnerinnen abgeben. Im dritten Kampf trat sie gegen ihre Freundin Pia an. Hier zeigte sie nochmals Ehrgeiz und gewann mit einem Haltegriff. Den vierten und letzten Kampf konnte sie auch durch einen Haltegriff gewinnen. Somit kam sie auf das Podest und konnte einen guten 3. Platz mit nach Hause bringen.

Pia Lebeda konnte sich auf diesem Turnier nicht wirklich durchsetzen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte Sie Ihrer Gegnerin lange standhalten, musste dann aber trotzdem im Boden einstecken. Sie erreichte den 5. Platz.

Zu guter letzt kam Florian Schmidt (-31kg). Er unterlag im ersten Kampf. Dafür gewann er den zweiten Kampf mit einem Fußwurf innerhalb von 5 Sekunden - Ippon! Er erreichte somit einen soliden 2. Platz.

Der Trainer und Coach Lennart Tiebel gratuliert allen Judoka und ist im großem und ganzen sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung.
Das Turnier war eine gute Vorbereitung für die kommenden Nordrhein-Einzelmeisterschaften.

Am 23.09.2017 fanden die Bezirkseinzelmeisterschaften der U10 und U13 in Duisburg statt. Von den 9 qualifizierten Kämpfern der TG traten 7 in Duisburg an. 

Den Anfang machte Aeneas Tischer in der U10. Auf seinem zweiten Turnier neben dem Bärenturnier konnte er sich leider noch nicht durchsetzen. Aber er durfte 4 Mal kämpfen und Erfahrungen sammeln. Er erreichte am Ende den 5. Platz. Nia Dimitrova konnte den ersten Kampf für sich entscheiden, unterlag dann jedoch im zweiten und dritten Kampf. Für sie ebenfalls Platz 5.

Larissa Baumbach gewann den ersten Kampf durch Waza-Ari mit Haltegrifff, verlor den zweiten im Kampfrichterentscheid und gewann den dritten Kampf mit Ippon. Für sie bedeutete das Bronze und Platz 3. Für die U10 war im Bezirk das Maximum erreicht.

Die U13er hatten jedoch Bonn-Bad Godesberg und die Nordrhein-Einzelmeisterschaften als Ziel.

Somit wurde es haariger. Pia Lebeda gewann nach längerer Kampfpause ihren ersten Kampf mit einem Ippon für einen O-Goshi. Im zweiten Kampf unterlag Sie ihrer Gegnerin. Im dritten Kampf wurde Sie zweimal in einen Haltegriff genommen, aus dem Sie sich zwar wieder befreien konnte. Die Wertungen gingen natürlich trotzdem an die Gegnerin. Sie erreichte Sie am Ende einen guten 5 Platz.

Florian Laurin Schmidt konnte sich im ersten Kampf mit zwei Haltegriffen den Sieg sichern. Im zweiten Kampf konnte er sich nicht aus einem Sankaku befreien und musste den Sieg an den Gegner geben. Da er aber auch nach Bonn wollte, gab er im letzten Kampf noch einmal alles. Zunächst hatte er zwei Waza-Aris erkämpft und klärte dann zum Abschluss mit einem Hüftwurf für Ippon. Er erreichte Platz 3.

Parallel kämpfte Florians Freund Joel Kreuter, der den ersten Kampf mit einem Waza-Ari und einen Haltegriff für sich entscheiden konnte. Im zweiten Kampf sammelte er gleich 4 Waza-Aris mit verschiedenen Techniken zusammen, um dann erneut mit einem Haltegriff den Kampf zu beenden. Den Kampf um den Einzug ins Finale meisterte er ebenfalls souverän. Im Finale wurde er dann jedoch zweimal weggefegt und musste sich im Haltegriff geschlagen geben. Er ist somit Vize-Bezirksmeister.

Dann kämpfte Anika Baumbach. Den ersten Kampf beendete sie recht zügig mit einem Fußfeger und einem anschließenden Haltegriff. Kampf zwei ging nach 5 Sekunden in den Haltegriff und auch hier konnte Anika die 20 Sekunden durchhalten. Nun stand Sie im Finale und das verlief etwas zäher. Es wurde spannend, aber auch hier konnte Sie sauber in einen O-Goshi eindrehen und gewann das Finale. Sie ist Bezirksmeisterin der U13 in der GK -44 KG.

Damit dürfen und werden alle Kämpfer der U13 am 7.10.2017 bei den Nordrhein-Einzelmeisterschaften starten. Die Coaches der vier Qualifizierten, Lennart und Boris, sind mehr als stolz über die phantastischen Leistungen ihrer Kämpfer und freuen sich auf das Erlebnis in Bonn.

Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch !!!

Am 17.09.2017 fanden in Neuss die Kreiseinzelmeisterschaften der U10 und U13 statt. Da das Dojo der TG für das Turnier aus technischen Gründen nicht zur Verfügung stand, musste sehr kurzfristig umgeplant werden. Dennoch verlief das Turnier bis auf die PC-Updates reibungslos.

22 Kämpfer der TG Neuss waren angetreten, um ein Ticket für den Bezirk am kommenden Samstag in Duisburg zu lösen.

Collin Thubeauville, Julien Vieten, Lenn Kuraszyk, Simon Ricken, Silvan Tischer und Jan Winkler konnten sich in Ihren Gewichtsklassen nicht durchsetzen und keine Platzierung erreichen.

Mirja Päsler wurde 7. Jason Marx musste seinen Siegeszug verletzungsbedingt aufgeben und wurde 5ter. Alina Ricken und Josie Schlechter kamen ebenfalls auf Platz 5.

Aeneas Tischer, Lucy Düren und ihr Bruder Lutz konnten den dritten Platz erreichen.

Larissa Baumbach, Nia Dimitrova, Charlotte Appelfeller, Janne Päfgen, Florian Schmidt, Joel Kreuter und Pia Lebeda wurden Vize-Kreismeister.

Unsere jüngste Teilnehmerin Maria Zimmermann konnte Ihre knapp 22 Kilogramm auf den ersten Platz setzen und wurde Kreismeisterin. Auch Anika Baumbach konnte sich Gold im Kreis sichern.

Leider können nicht alle Qualifizierten nach Duisburg fahren. Aber 9 Kämpfer dürfen sich dort in der höheren Ebene duellieren und unsere U13er fighten zudem um die Qualifikation für die Nordrhein-EM in Bonn.

Wir danken allen Helfern, unseren Coaches Marga, Artur und Jeremias sowie der Stadt Neuss für den Mattentransport und die schnelle Hilfe bei der Hallensuche.

Und nun bitte Daumen drücken für unsere 9 tapferen Kämpfer im Bezirk.

Im Jahr 2005 meldete sich Lennart Tiebel im Alter von 6 Jahren als Mitglied bei der TG Neuss Judoabteilung an. Bis heute hat er den Spaß am Judosport behalten. Nun stand, nachdem er von einiger Zeit die Prüfung zum 1. Kyu bestanden hatte, der Schritt zum Übungsleiter an.

Den ersten Teil seiner Ausbildung hatte er bereits im ersten Halbjahr 2017 absolviert. In der Woche vom 23.07. bis zum 30.07.2017 stand nun der zweite Teil an, für den er sogar seine Geburtstagsfeier opfern musste.

Gut vorbereitet ging er zum Lehrgang, denn er hatte im Vorfeld mehrere Monate in den verschiedenen Gruppen der TG Neuss Judoabteilung assistiert, von den Minnis bis zu den Wettkämpfern.

Der achttägige Lehrgang beanspruchte Körper und Geist. Um 8 Uhr traf man sich am Frühstückstisch und musste danach direkt auf die Matte. Bis zum Mittagessen um 12:30 Uhr gab es 4 Lehreinheiten. Nach einer kleinen Mittagspause ging es dann um 14 Uhr direkt weiter. Wieder 4 Lehreinheiten mit einer kleinen Pause zwischendrin. Am Abend wurde noch die ein oder andere längere Lehreinheit unterrichtet.

Alle 32 Teilnehmer teilten ihre Erfahrungen miteinander. Da alle ein Hobby teilen - Judo - war es ein geselliges Miteinander und es bildete sich schnell eine große und funktionierende Gruppe. Außerdem wurden die Teilnehmer zwei Tage von Olympiastarter Benjamin Behrla begleitet. Er zeigte viele seiner Wettkampftechniken und plauderte aus dem Nähkästchen.

Die beiden Referenten Klaus Büchter und Frank Günther konnten auch ihre Themen sehr gut mit einbeziehen. So ist Klaus (7. Dan) ein Experte im Boden und Frank (1. Dan) übernahm dafür häufiger die Theorieeinheiten. Die Themen waren unter anderem: Differenzierung, verschiedene Entwicklungsphasen mit passenden Unterrichtsbeispielen, Rechtsfragen, Unterrichtsplanung und vieles mehr. Die Referenten brachten die Unterrichtsinhalte interessant und abwechslungsreich unter die Teilnehmer.

Nachdem Lennart am 29. Juli bereits die Lehrprobe und die praktische Prüfung bestanden hatte, konnte er die Referenten am Tag darauf auch von seinen theoretischen Fähigkeiten überzeugen und wurde damit zum lizenzierten Trainer C Breitensport mit Schwerpunkt Judo. Danach durften sich die Teilnehmer samt Judoanzug im hauseigenen Pool abkühlen.

Wir gratulieren Lennart recht herzlich und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in unserem Team, nun allerdings mit mehr Verantwortung.